Glänzende Perspektiven für Personaldienstleister, die das Recruiting offline und online beherrschen

Glänzende Perspektiven für Personaldienstleister

Jürgen Grenz, CEO index Internet und Mediaforschung GmbH

index Gründer und Geschäftsführer Jürgen Grenz gibt im Interview einen Ausblick auf den Stellenmarkt 2018 und beschreibt die Chancen, die der Fachkräftemangel für die Personaldienstleistungsbranche bietet.

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Wie wird sich der Stellenmarkt 2018 voraussichtlich entwickeln? Was sind die prägenden Faktoren in diesem Jahr?

Die wirtschaftliche Lage ist in Deutschland so gut wie schon lange nicht mehr. Die Unternehmen haben volle Auftragsbücher. Sie können die hervorragende Ausgangssituation allerdings nur nutzen, wenn ihnen ausreichend Personal zur Verfügung steht. Doch gerade bei den Fachkräften gibt es kaum noch geeignete Bewerber. Damit wird die Rechnung einfach: Gute Auftragslage plus fehlendes Fachpersonal sorgen für einen weiter anziehenden Stellenmarkt.

Was bedeutet das für Personaldienstleister? Worauf müssen sich diese einstellen?

Personaldienstleister müssen darauf vorbereitet sein, dass die Personalgewinnung auf Sicht der zentrale Engpass bleiben wird. Eingleisige Wege reichen schon seit längerem nicht mehr aus und Rekrutierungsmaßnahmen, die bislang noch immer funktioniert haben, werden zukünftig nicht mehr die benötigten Ergebnisse bringen. Es müssen verstärkt neue Wege gesucht und beschritten werden.

Zudem gilt es, besonderes Augenmerk auf die Platzierungschancen der vorhandenen Bewerber zu legen und den Markt laufend daraufhin zu screenen.

Was raten Sie Personaldienstleistern, um in diesem Markt erfolgreich zu agieren?

Wer in dieser Marktsituation erfolgreich sein will, sollte nicht nur alle bestehenden Rekrutierungskanäle bestmöglich nutzen. Gleichzeitig gilt es, auch neue innovative Ansätze zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Darüber hinaus werden die Bewerbungen, die eingehen, immer wertvoller. Sie sollten optimal vermarktet werden. Das bedeutet auch, dass dem Ausbau von Bewerberpools und dem kontinuierlichen Kontakt mit Bewerbern viel mehr Bedeutung zukommt. Selbst wenn ein Kandidat aktuell nicht passt, sollten Personaldienstleister alle Möglichkeiten nutzen, mit ihm in irgendeiner Form in Kontakt zu bleiben. Die digitale Kommunikation bietet dafür glücklicherweise viele Wege über Newsletter oder Social Media.

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Welche Rolle werden Stellenanzeigen aus Ihrer Sicht zukünftig im Recruiting spielen?

Der index Recruiting-Report, unsere neueste Studie zu dem Thema, zeigt ganz klar, dass Stellenanzeigen ein zentraler Eckpfeiler jeder Recruiting-Strategie bleiben werden. Das sehen auch die Personaler in den Unternehmen so. Eine Stellenanzeige alleine reicht aber heute nicht mehr. Sie muss durch zusätzliche Maßnahmen ergänzt werden. Bewerber haben vielfältige Möglichkeiten, um sich über Jobangebote und Arbeitgeber zu informieren, und sie nutzen diese Möglichkeiten auch. Für die Anbieterseite bedeutet das, alle Informations- und Recruitingkanäle professionell zu bespielen.

Wie sehen Sie die langfristige Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche in Deutschland?

Die Identifikation, Ansprache und Gewinnung von Mitarbeitern wird zunehmend anspruchsvoller und kann nur bedingt von den Unternehmen über die hauseigene Personalabteilung abgedeckt werden. Das ist eine große Chance für Personaldienstleister, da Spezialisten-Know-how immer wichtiger wird. Für professionell arbeitende Anbieter, die das Recruiting offline und online beherrschen und hinsichtlich neuer Entwicklungen auf dem aktuellen Stand sind, sehe ich in den kommenden Jahren glänzende Perspektiven.

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