Als Aussteller auf Karriere-Messen

2018-11-22T16:46:06+00:00

Als Aussteller auf Karrieremessen: Lohnt sich das überhaupt noch?

Messestand

Als Aussteller auf Karrieremessen

Lohnt sich das überhaupt noch?  Um die Spannung nicht unnötig auf die Spitze zu treiben: JA, es lohnt sich!

Das Recruiting in Deutschland ist heute stark von digitalen Kanälen und Maßnahmen geprägt. Allen voran die Stellenanzeige in Online-Jobbörsen, die unangefochten auf Platz eins der Recruiting-Instrumente steht.[1] Flankiert wird das Ganze von Social Recruiting über Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp und Business-Netzwerken wie Xing und LinkedIn. Hinzu kommen natürlich noch die eigene Karriere-Webseite und bei manchen Unternehmen ein Blog oder ein eigener Youtube-Kanal. Alles voll digital, denn analog ist out.

Aber ist es das wirklich? Laut einer aktuellen Auswertung des Jobbörsen-Kompass 2017, einer Bewertungsplattform für Recruiting-Kanäle in Deutschland, erlebt der klassische Kanal Karriere-Messe gerade eine Renaissance.[2] Von den insgesamt mehr als 24.000 Jobbörsen-Bewertungen entfielen 1.243 auf verschiedene Jobmessen in Deutschland (5 Prozent).

Und die Zufriedenheit der Befragten ist überraschend hoch. Auf einer Skala von 1 bis maximal 7 erreichten die Karrieremessen insgesamt eine Zufriedenheitsrate von 4,71 und setzen sich damit an die Spitze des Rankings der verschiedenen Maßnahmen zur Mitarbeitersuche. Zum Vergleich: Die Jobportale erreichten einen Durchschnittswert von 4,21, Social-Media-Kanäle kamen sogar nur auf einen Zufriedenheitsgrad von 3,71.

Was können Jobmessen, was Online-Portale nicht können?

Ein wesentlicher Vorteil einer Jobmesse ist die Bündelung der Arbeitgeber-Kontakte für einige Stunden an einem konkreten Ort. In der digitalen Welt verbringen Bewerber oft Stunden oder gar Tage auf der Suche nach passenden Firmen und Jobs, während auf einer Messe gleich mehrere potenzielle neue Arbeitgeber auf einem Haufen sind. Das spart enorm viel Zeit – nicht nur für den Bewerber, sondern auch für die suchenden Unternehmen.

Und dann ist da natürlich noch der unbezahlbare Face-to-Face-Kontakt. Die Recruiting-Verantwortlichen können einerseits ihren Service als Personalberatung oder Zeitarbeitsfirma vorstellen, eventuelle Zweifel ausräumen und Fragen direkt beantworten, andererseits sich aber auch sofort ein Bild vom Bewerber machen, ggf. weitere Details zu dessen Kompetenzen/Werdegang einholen und schon erste Vorüberlegungen zur Platzierung treffen.

Gut vorbereitete Kandidaten haben idealerweise schon ihre Bewerbungsunterlagen dabei. Recruiter können dann direkt vor Ort Tipps zur Optimierung der Unterlagen geben oder diese gleich einbehalten. Im besten Falle wartet bereits eine offene Stelle auf den Bewerber. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht immer noch die Option, in die Bewerberdatenbank des jeweiligen Personaldienstleisters aufgenommen zu werden.

[1] index Recuiting-Report 2017/2018

[2] https://crosswater-job-guide.com/archives/66419; zuletzt aufgerufen am 24.08.2018

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Diese Karriere-Messen sollten Sie auf keinen Fall verpassen:

Bonding Firmenkontaktmesse
12 Mal in Deutschland an verschiedenen Standorten

Connecticum
14. bis 16. Mai in Berlin

Akademika
21. November 2018 in Augsburg
22. Mai 2019 in Nürnberg

Einstieg
7 Mal in Deutschland an verschiedenen Standorten

Jobmesse Deutschland
22 Mal in Deutschland an verschiedenen Standorten

Das sind die wichtigsten Branchentreffs auf einen Blick:

Zukunft Personal Europe
13. September 2018 in Köln

Personalmesse München
Oktober 2018 in München

Deutscher Human Resources Summit
19. Oktober 2018 in Frankfurt am Main

DGFP Congress
16. November 2018 in Köln

TALENTpro
14. März 2019 in München

Personalmanagementkongress
26. Juni 2019 in Berlin

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