Ist denn schon wieder Grippesaison?

„Nebenjob für Influenza“ und andere Rechtschreib-Fails in Stellenanzeigen

Rechtschreibfehler in Stellenanzeigen

Wir sind alle nicht unfehlbar. Selbst dann nicht, wenn wir die perfekten Angestellten suchen.  Immer wieder verkriechen sich fiese Fehler in Stellenanzeigen.

Meist fängt es ganz harmlos an – mit einem Missverständnis, einem kleinen Verschreiber oder auch einem englischen Begriff, der dann leider doch nicht ganz das bedeutet, was man gemeint hat.

Ein erstes Beispiel: die gute alte SEO-Optimierung. Klingt zunächst nicht falsch, allerdings steht die Abkürzung SEO für Search Engine Optimization. Da ist es natürlich redundant, eine weitere Optimierung hinten dran zu hängen. Überoptimierung ist schließlich auch nicht gut fürs Geschäft.

Das kann jedem mal passieren

Etwas schwieriger wird es schon bei unserer nächsten Jobbezeichnung: Die Verwechslung von Controller und Controler liegt ziemlich nahe, da beide Bezeichnungen auf ein und dasselbe englische Wort zurückgehen.

Aber: To control, ‚steuern‘, ‚regeln‘ ist ein Begriff der Wirtschaftslehre. Im deutschen Sprachraum wird der Beruf des Controllers als Führungskraft zur Planung und Steuerung der Unternehmensleistung verstanden. Ein direktes Äquivalent zum deutschen Sprachgebrauch gibt es im Englischen übrigens nicht. Als Controler dagegen, mit lediglich einem L, bezeichnet man umgangssprachlich einen Joystick für die Playstation oder X-Box.

Ein weiterer, sehr beliebter Fehler aus der Kategorie „kann-passieren“ entsteht bei dem schwierigen Wörtchen Akquise. Manch eine Anzeige lässt das kleine k gekonnt unter den Teppich fallen.

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Manegen will gelernt sein

Und weiter geht es in der Wühlkiste der Anzeigen-Faux-Pas.

Häufig entsteht in Stellenanzeigen die Unsitte, an englisch-stämmige oder eingedeutschte Wörter ein E dran zu hängen. Es heißt nämlich Development, und nicht Developement. Und auch einen Head of Departement sollte das überflüssige E eigentlich stören.

Und wenn wir weiter beim E bleiben: Manege auf für den „Maneger“ und vergessen wir auch nicht den hoch geschätzten „Consultent“ zu rekrutieren. Denn ein „Recruter“ wird man schließlich auch nicht über Nacht.

Ein Narr, wer Böses dabei denkt, wenn ein „Analist“ gesucht wird.

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Influencer müssen sich warm anziehen

Vorab: Unter diesem Inserat stand der Satz: Keine Sorge es ist seriös und niemand wird Abgezockt. Man kann nur Gewinnen!“ Solche kreativen Ergüsse sollte man generell mit Vorsicht genießen, denn als echter Gewinner weiß man eigentlich, dass das Verb dieses wundervollen Wortes es nicht nötig hat, mit einem Großbuchstaben zu beginnen, es sei denn es wäre nominalisiert, was hier nicht der Fall ist.

Influenza zu haben ist jedenfalls keine schöne Sache, denn diese fiese Virusgruppe fesselt einen bis zu einer Woche mit Kopf- und Gliederschmerzen ans Bett.

Stellenanzeige Rechtschreibfehler

Ein*e Influencer*in zu sein dagegen, bringt durchaus Vorteile mit sich. Doch dazu ein anderes Mal mehr hier im Blog.

Bis dahin:

Happy Recruiting!

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