Studie Interne Kommunikation: Jedes dritte Unternehmen ohne Strategie

Aktuelle Expertenbefragung von index

Interne Kommunikation index Agentur

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der deutschen Unternehmen hat keine Strategie zur internen Kommunikation definiert. Das hat eine aktuelle Expertenbefragung der index Agentur ergeben. Im Rahmen der Online-Umfrage haben mehr als 150 Unternehmen Auskunft über ihre Aktivitäten, Ziele und die Problemstellungen bzw. Herausforderungen in der internen Kommunikation gegeben. Zwei Drittel der Firmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, beschäftigen 250 und mehr Mitarbeiter.

Entscheidender Erfolgsfaktor für jede Art der Kommunikationsarbeit ist eine inhaltlich passende und auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene Strategie. Das gilt selbstverständlich auch für die interne Kommunikation, bei der die Mitarbeiter im Fokus der Ansprache stehen. 57 Prozent der Umfrageteilnehmer haben diesen wichtigen Punkt bereits beherzigt und arbeiten bei der internen Kommunikation im Rahmen einer vorab entwickelten und definierten Strategie. Bei etwa 37 Prozent der teilnehmenden Unternehmen existiert eine solche Strategie bzw. klare Vorgabe jedoch (noch) nicht. Dies zeigt deutlich, dass trotz besseren Wissens die interne Kommunikation oftmals noch stiefmütterlich behandelt wird.

Zielsetzung: Transparenz und Offenheit

Wenn es um die Ziele der internen Kommunikation geht, stehen die Entwicklung von Transparenz und Offenheit innerhalb der Unternehmen mit großem Abstand an erster Stelle – egal, ob das jeweilige Unternehmen über eine Strategie verfügt oder nicht. Dagegen ergeben sich signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, wenn es um die Zielsetzung „Identifikation mit dem Unternehmen“ geht. Firmen, die keine klar definierte Strategie entwickelt haben, messen diesem Aspekt deutlich geringere Bedeutung bei – nur 23 Prozent dieser Teilnehmer betrachten dies als vorrangiges Ziel. Demgegenüber stehen 46 Prozent der Unternehmen mit Strategie als wichtige Zielsetzung. Damit rangiert die Identifikation bei dieser Gruppe auf dem zweiten Platz.

Studie Interne Kommunikation Ziele und Strategie

Herausforderungen Dialog und interner Kommunikationsfluss

Wenn es um die größten Herausforderungen in der internen Kommunikation geht, nennen die Experten in den Unternehmen am häufigsten die Eröffnung von Dialogmöglichkeiten. 46 Prozent der Teilnehmer sehen dies als besonders schwierigen Teil ihrer Arbeit. Dabei spielen sicherlich die unterschiedlichen Kommunikationsebenen, die in der internen Kommunikation berücksichtigt werden müssen, eine herausgehobene Rolle. Sender und Empfänger innerhalb des Unternehmenskontextes haben nicht automatisch denselben Code. Aus der beispielsweise vom Management gesendeten Message „C“ wird dann bei der Mitarbeiterschaft schnell die Information „Z“. Gerade in der internen Kommunikation ist hier ein besonderes Augenmerk gefragt. So liegt bei der Frage nach den größten Herausforderungen die Eröffnung von Dialogmöglichkeiten mit 42,6 % an erster Position.

Bei den Umfrageergebnissen folgen die Einbindung der Mitarbeiter in den internen Kommunikationsfluss sowie das Aufbauen einer inhaltlichen Nähe auf den nächsten Plätzen. Auch hier zeigt sich anhand der Antworten und ihrer recht nahen Gewichtung deutlich, dass solche Herausforderungen nur mit umfassender Kommunikationsexpertise erfolgreich zu meistern sind.

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